Immobilienlexikon

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Pachtvertrag

Bei der Pacht handelt es sich um die Gebrauchsüberlassung eines Pachtgegenstandes (beispielsweise ein Grundstück oder eine Immobilie).Im Gegenzug hat der Verpächter das Recht, zusätzlich zum monatlichen Betrag für das verpachtete Objekt noch eine weitere Zahlung vom Pächter zu verlangen.

Provision

Immobilienmakler haben gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 652 einen Anspruch auf Provision, sobald der vermittelte Immobilienvertrag zustande kommt. Im Maklergeschäft spricht man allgemein von Courtage. Sie ist bei allen Maklertätigkeiten, in branchenüblichen Sätzen fällig.

Pultdach

Das Pultdach gehört in Deutschland zu den eher seltenen Dachformen. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen verfügt es nicht über zwei, sondern lediglich über eine geneigte Dachfläche. Während die obere Kante den Dachfirst bildet, welcher über der sogenannten „hohen Wand“ – der höchsten Wand des Hauses – zu finden ist, liegt am unteren Ende des Pultdachs die Dachtraufe. Die beiden Seiten bezeichnet man als Ortgänge.

Renovierung

Renovieren bedeutet das Auffrischen von abgenutzten Bauteilen, um das Wohngefühl zu verbessern. Zwar werden alltägliche Abnutzungserscheinungen beseitigt, allerdings geht es dabei nicht um Baumängel, die zwingend behoben werden müssen. Im Mietrecht spricht man daher auch von Schönheitsreparaturen.

Restnutzungsdauer

Die Restnutzungsdauer (RND) ist diejenige zu erwartende Lebensdauer eines Gebäudes, während der dieses noch wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen ist. 

Rücklagen

Rücklagen braucht man, um in Notsituationen (Reparaturen, Ersatzteile, spontane Investitionen, sonstige unvorhergesehene Ereignisse) reagieren zu können. Dafür muss man einen Teil der Gewinne verwenden und beiseitelegen. Dieses Vorgehen ist üblich, um die bereits versteuerten Gewinne kurzfristig für unvorhergesehene Aufwendungen einsetzen zu können.